An- und Umbau

Die Entwicklung geht immer weiter und Ansprüche wachsen. Zimmer die noch vor zehn Jahren zu den begehrtesten gehörten, weil es Einzelzimmer sind, die über eine Nasszelle mit Toilette verfügen, sind heute nicht mehr zeitgemäß, weil sie zu klein sind und keine Dusche haben.

Wir wollen dem mit weiteren Baumaßnahmen begegnen und unsere Einrichtung auf diese Weise noch attraktiver machen. Außerdem nehmen wir die Gelegenheit wahr, den Brandschutz in unserer Einrichtung weiter zu verbessern.

Wer unsere Einrichtung in letzter Zeit einmal besuchen konnte, wird bemerkt haben, dass die Einbauschränke in den Fluren verschwunden sind und durch kleine Abstellkammern ersetzt werden. Wir durften die Einbauschränke schon eine längere Zeit nicht mehr nutzen. Das hat zu längeren Wegen für die Mitarbeitenden geführt und damit Zeit gekostet.

Auch aus Brandschutzgründen werden die zentralen Aufenthaltsräume vom EG bis zum 2. OG mittels eine rauchdichten und feuerhemmenden Glaselementwand und einer daueroffenen Brandschutztür vom Fahrstuhl abgetrennt. Damit verbessert sich die sichere Fluchtmöglichkeit insbesondere für den Saal deutlich.

Der Anbau beginnt in der Woche nach unserem Sommerfest. Es werden zwölf Einzelzimmer mit eigenem Duschbad geschaffen, in jeder Etage drei Zimmer. Der Anbau kommt direkt an das Gebäude, wo jetzt noch die beiden Balkone sind. Einen Grundriss können Sie der Anlage entnehmen.

Wir wollen durch diesen Anbau nicht größer werden. Unsere Platzzahl steigt lediglich um ein Zimmer. Es werden vielmehr alle Doppelzimmer nach Beendigung der An- und Umbauten zu Einzelzimmern. Wer jetzt in einem Doppelzimmer lebt und dies auch zukünftig so belassen möchte, der kann in seinem Zimmer bleiben. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, zwei Einzelzimmer zu beziehen.

Die Zimmer 135, 235 und 335 werden ebenfalls nach Abschluss der Bauarbeiten keine Bewohnerzimmer mehr sein. Sie werden zu Personalräumen.

Die Zimmer 128, 228, 328 und 412, sowie die Zimmer 118, 218 und 318 bekommen ein eigenes Duschbad. Die Bauarbeiten für die Duschbäder haben bereits begonnen. Sie entstehen in den ehemaligen Toiletten neben diesen Zimmern. Da die Nasszelle im Zimmer zurückgebaut wird, werden sich diese Zimmer deutlich vergrößern. Natürlich wird man die Duschbäder direkt vom Zimmer aus erreichen und auch ein Besucher-WC im Flur wird es wieder geben. Leider können wir es den derzeitigen Bewohnern dieser Zimmer nicht ersparen, mindestens einmal umzuziehen. Nach Fertigstellung des Anbaus Mitte Oktober ist ein Umzug der Bewohner dieser Zimmer in den neuen Neubau geplant. Nach Fertigstellung der alten Zimmer haben sie die Wahl, entweder in ihr altes Zimmer zurückzuziehen oder einfach im Neubauzimmer zu bleiben. Die Umzüge erfolgen jeweils in derselben Etage, damit die Umgebung, aber vor allem auch die Mitarbeitenden vertraut bleiben.

Die Zimmer 107, 207 und 307 haben bislang nur ein Waschbecken. Diese Zimmer werden auf den Balkon hinausgezogen und erhalten ebenfalls ein eigenes Duschbad. Diese Zimmer werden auch weiterhin einen direkten Zugang zum Balkon haben. Auch die dort Lebenden sollen Mitte Oktober in den Neubau ziehen und haben anschließend die Wahl dort zu bleiben oder zurückzukehren.

Etwas aufwändiger werden die Umbauarbeiten im Wohnbereich Rosenrot (3. OG). Dort ist der Übergang zum Neubau derzeit noch das Dienstzimmer. Es wird wie in den Etagen darunter zum Flur hin geöffnet. Natürlich kann das Dienstzimmer dort nicht bleiben sondern zieht in das Zimmer 408 um, deren Bewohnerin ebenfalls in ein neues Zimmer im Wohnbereich umziehen kann.

Die jetzige Wohnbereichsküche und das benachbarte Zimmer zur besonderen Verfügung werden zusammengelegt und so entsteht ein Bewohnerzimmer mit eigenem Duschbad.

Wir haben uns entschlossen, den jetzigen Ruheraum für die Tagespflege am Anfang des Flures zu einer Wohnküche umzugestalten. Dann haben die zukünftig zwölf Bewohnerinnen und Bewohner endlich einen Aufenthaltsraum, der nicht so beengt ist wie jetzt.

Der Ruheraum für die Tagespflege zieht in das Zimmer 309 um und liegt dann direkt beim Gruppenraum der Tagespflege.

Natürlich ist es nicht schön, auf einer Baustelle zu wohnen und wir möchten auch nicht behaupten, dass es ohne Schmutz und Lärm abgehen wird. Da der Anbau wieder in modularer Bauweise erfolgt und die neuen Zimmer bereits jetzt von der Firma Kleusberg gebaut werden, liegen der Beginn und das Ende des Anbaus sehr zuverlässig fest. Er erstreckt sich von der letzten Juniwoche bis Mitte Oktober und wird damit nur 3,5 Monate dauern.

Der anschließende Umbau findet wie bisher weitgehend hinter verschlossenen Türen statt.

Alle beteiligten Firmen wissen, dass hier Menschen leben, die nicht von morgens bis abends mit lautem Lärm belästigt werden können und haben zugesichert, Ruhezeiten einzuhalten und den Baulärm auf das unbedingt erforderliche Maß zu begrenzen.

Wenn keine Komplikationen auftreten, hoffen wir zu Weihnachten mit der gesamten Baumaßnahme fertig zu sein.

Der Neubau

Vorderansicht

Seitenansicht (Ost)

Erdgeschoss

Vorbereitung für den Einbau

Ein Zimmer "schwebt" an seinen Platz

 

Der Anbau wächst